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Bist du auch eine Multitasking Mama?

Heute möchte ich einmal darüber schreiben, wie „Multitasking“ Mütter sein müssen. Vor 25-20 Jahren sah dies so aus. Ich habe damals meine Ausbildung als Erzieherin begonnen. Es gab zwar auch schon Kindertagesstätten, die eine Übermittags-Betreuung angeboten haben, aber die meisten Kindergärten hatten von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und dann noch mal von 14.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Ich kann mich daran erinnern, dass die meisten Mütter nur arbeiteten, weil sie es mussten um mit ihrer Familie über die Runden zu kommen. Arbeitende Mütter wurden komisch angekuckt und oft kam auch der Spruch von einer „nur“ Hausfrau und Mutter: „Wie du arbeitest? Verdient Dein Mann nicht genug?“  Ja wirklich, die Gesellschaft vermittelte damals den Eindruck, dass es nicht gut war, wenn eine Mutter auch noch arbeiten ging.

Heute ist das anders. Es gibt fast nur noch Kindergärten mit Übermittagsbetreuung. Die Frauen wollen unabhängiger sein und werden auch gleichzeitig emanzipierter. Sie fangen nach der Geburt ihrer Kinder wieder an zu arbeiten, weil sie sich selbst verwirklichen wollen und weil ihnen ein Leben als Hausfrau und Mutter nicht zusagt. Sie wollen mehr erreichen und oft einfach nur mal mit anderen Personen Kontakt haben, außer ihrem Kind, ihrem Mann und der Kassiererin an der Kasse.

Dies ist alles sehr verständlich. Doch mittlerweile werden Frauen komisch angeguckt, wenn sie sich dafür entscheiden, zuhause zu bleiben und ihre Kinder zu betreuen. Es wird als normal angesehen, das Mütter nach kurzer Elternzeit, wieder in den Beruf einsteigen. Wer sich dagegen entscheidet entspricht nicht dem „normal“ Fall.

Dies soll kein Appell an die Mütter sein. Nein im Gegenteil, ich finde jede Mutter sollte sich ganz genau fragen was sind meine Ziele nachdem ich mein Kind bekommen habe. Lasst euch bitte nicht von anderen beeinflussen. Lasst euch nicht einreden, dass ihr zu Arbeiten habt.  Natürlich weiß ich auch das es manchmal gar nicht anders geht. Trotzdem solltet ihr euch gerade zum Anfang des Jahres Ziele aufschreiben die ihr weiter verfolgen wollt. Ziele die euch glücklich machen. Und denk nicht nur an Deine Familie sondern in erster Linie auch an dich.

Wenn du dich gegen eine Arbeit entscheidest ist das okay. Schau ob es finanziell geht, wenn du zuhause bei Deinem Kind bleibst. Rechne es mit Deinem Partner durch. Vielleicht kannst du ja auch irgendwo Einsparungen machen. Horch in dich rein. Was möchtest du.

Ich bewundere alle Mütter. Sie leisten so viel. Sie sind für ihre Kinder da und das rund um die Uhr. Sie machen den Haushalt da gibt es keine festen Arbeitszeiten. Oft macht frau noch die Wäsche am Abend, wenn die Kinder schlafen. Sie sind super flexibel, denn wie oft wird ihr Kind krank und muss betreut werden. Dann bleibt alles andere liegen. Wenn dann noch der  Job hinzu kommt…..

Ich finde dies echt eine Meisterleistung und möchte alle Mütter loben die das schaffen. Lasst euch nicht einreden, dass dies alles selbstverständlich ist und völlig normal. Nein ihr seid toll und sollte dann doch einmal was nicht wie geplant laufen, denkt daran das dies allen passieren kann. Kein Mensch ist perfekt. Aus Fehlern kannst du lernen. Zweifel nicht an dir, sondern steh wieder auf und mach einfach weiter. Ich bewundere dich dafür.

Denke immer daran

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Du bist eine tolle Mutter und du wurdest von Deinem Kind ausgesucht. Du hast dazu beigetragen das dieses wundervolle Wesen leben kann.

Dein Kind braucht Dich und Du weißt im Inneren ganz genau, was für Dein Kind richtig ist.

Glaube an Dich und Deine Fähigkeiten und Du wirst sehen auch durch diese Zeit werdet ihr gehen. Versuche sie zu genießen.

Später wirst du vielleicht einmal darüber lachen und sagen: „Wie ungeduldig Du doch warst und wie schön doch die Zeit mit Deinem Baby war.

Deshalb sage ich Dir, halte die Ohren steif und denke immer daran:

Glaub an Dich, denn du bist die perfekteste Mama, die Dein Kind haben kann.

Deine

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